Internationale Expertisen an der Willy-Brandt-Schule

Die Lehrenden der Willy-Brandt-Schule und der Prüfungsausschuss für Tiermedizinische Fachangestellte sind bestrebt, bei internationalen Qualitätsstandards für Prüfungsabschlüsse mitzuwirken. Prof. Dr. Maurizio Albano und Prof. Dr. Marie Lejong nahmen an den praktischen Abschlussprüfungen und an einem Unterrichtsbesuch der Referendarin Sarah Linne teil.

Die Professoren leiten eine Tierklinik in Rom und führen verschiedene Fachschulen in Italien, Malta und Zypern. Sie arbeiten in einer Kommission für Qualitätsstandards und somit an einer Vergleichbarkeit von Abschlüssen und Lehrinhalten in Europa.

Von beiden Seiten wurden in anschließenden Diskussionsrunden gewonnene Erfahrungen gesammelt, mit dem Ziel, die internationalen Expertisen in Prüfungen und Unterricht einfließen zu lassen. Beeindruckt von der modernen Schule waren die italienischen Gäste nach der Führung durch den Schulleiter Rainer Büchter.

Im Prüfungsraum an der Willy-Brandt-Schule entstand das gemeinsame Foto nach bestandener Prüfung der Tiermedizinischen Fachangestellten. Es sind zu sehen, Dirk Peter (Lehrer), Kathrin Hake (Arbeitnehmervertreterin), Giuseppe Murano (Lehrer), Ralf Dehne (Lehrer), Dr. Marie Lejong, Dr. Thomas Liedtke (Tierarzt), Lili-Malin Plusczyk (jetzt TFA), Dr. Gabriele Kisters (Tierärztin), Dr. Maurizio Albano, Rainer Büchter (Schulleiter), Nora Prager (Arbeitnehmervertreterin).

Am zweiten Tag des Besuchs wurde mit der Tierklinik in Kaufungen der größte Arbeitgeber in Nordhessen im Bereich Veterinärmedizin besucht. Nach dem inhaltlichen Austausch mit Auszubildenden und ausgelernten Fachkräften führte der Klinikleiter Dr. Kähn die Teilnehmenden in englischer Sprache durch die Klinik. Beeindruckt waren alle vom Neubau der Klinik. Seit kurzem stehen hier die modernsten Geräte für Computertomografie (CT). Dr. Kähn erläuterte hierzu die Funktionsweise bei Großtieren.

Ein Gegenbesuch in Rom wird von Erasmus-Koordinator Dirk Peter für dieses Jahr organisiert, bei dem der Lehrende Giuseppe Murano wieder als Dolmetscher tätig sein wird. Über das Austauschprogramm Erasmus+ ist diese internationale Zusammenarbeit ermöglicht. Die Willy-Brandt-Schule entsendet jährlich ca. 80 Personen für Praktika ins Ausland.

Text und Bild: D. Peter

 

 

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