Willy-Brandt-Gärtner lernen bei japanischen Bonsaimeistern

In acht italienischen Gartenbaubetrieben absolvierten 24 Auszubildende und vier Lehrer der Willy-Brandt-Schule ein zweiwöchiges Praktikum über das europäische Austauschprogramm Erasmus+.

Fünf Auszubildende lernten Schnitttechniken von zwei japanischen Meistern, die eine Fortbildung in Europas größter Baumschule Vannucci Piante durchführten. Seit Jahren besteht ein enger Kontakt zu dieser Baumschule. So konnte begleitende Lehrkraft Susanne Göttig den langjährigen Bonsai-Meister Marcello aus dem Ruhestand zurückholen, um den Auszubildenden die Leidenschaft und die fachlich hoch qualifizierte Arbeitsweise zu vermitteln.

Für den Fachunterricht haben die Auszubildenden einen Lehrfilm über die gewonnenen Erfahrungen anzufertigen. „Dies ist ein Teil unseres Qualitätsmanagements,“ so der Erasmus-Koordinator Dirk Peter. Das gemeinsame Arbeiten von Lehrern und Auszubildenden hebt das Erasmus-Projekt auf ein höheres Niveau.

Im Laufe von acht Jahren hat das Erasmus-Team der Willy-Brandt-Schule ein Praktikumsnetzwerk geschaffen, so dass jeder interessierte Auszubildende ein zweiwöchiges Praktikum absolvieren kann. Voraussetzung ist die Freistellung vom Ausbildungsbetrieb. Einen weiteren Mehrwert macht Kai Lipphardt von Hessen Kassel Heritage deutlich: „Die Auszubildenden sind nach dem Aufenthalt in ihren Tätigkeiten selbständiger.“

Auf dem Foto sind die Auszubildenden Finn Wohlgemuth, Jens Rolicz, Hannah Eva Kaiser, Nathanael Durski, Nando Küsters sowie Praktikumsbetreuer Adriano, zwei japanische Meister und Bonsai-Meister Marcello zu sehen. Weitere Informationen zum Erasmus-Projekt sind auf der Homepage der Willy-Brandt-Schule zu finden.

Foto: Vannucci Piante

Hier gehts zum Video.

Bericht: Dirk Peter, Susanne Göttig

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